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Das Pferd als Co-Trainer
Fall 1
Angst durch Trauma
Eine Reiterin aus
Waltrop hatte Angst ihre Stute am
Halfter zu führen. Sei es über den Hof, zur Reithalle oder zur Wiese.
Der Grund
war, dass sie von ihrer Stute getreten wurde, als sie diese über den
Hof führen
wollte. Die Frau wurde dabei schwer verletzt, so dass sie mit 3
Rippenbrüchen
in die Klinik musste. Die Besitzerin des Pferdes war selbst 1 Jahr
danach noch
so schwer traumatisiert, dass sie sich immer noch nicht traute das
eigentlich
brave Pferd zu führen. Nun ergab sich neben der Angst auch noch ein
schweres
Organisationsproblem. Denn deshalb benötigte die Dame ständig einen
Helfer, der
ihr die Stute in die Halle führte oder zur Wiese.
Nachdem ich herausfand, warum das doch so liebe umgängliche
Pferd seine
Besitzerin trat, befreite ich die Besitzerin soweit von Ihrer Angst,
dass sie
nach nur 4 Stunden Coaching und Sicherheitstraining ihre Stute wieder
über den
Hof führte. Das schönste war jedoch zu sehen, dass die Frau darüber
sehr
glücklich war.
Fall 2
Eine
Reiterin aus
Haltern wurde von ihrem Dülmener
im Gelände respektlos umgerannt. Die Besitzerin fiel zu Boden und wurde
dabei
im Gesicht verletzt. Das Pony floh über die Straße und hat Gott sei
Dank
niemanden dabei in Gefahr gebracht. Leider behielt die Pferdebesitzerin
Angst
beim Spazierengehen im Gelände, ob zu Fuß oder zu Pferd. Da ein Pferd
so nicht
grundlos reagiert, lernte die Reiterin ihrem Pferd erst einmal zu
zuhören. Aus
der Sicht des Pferdes fühlte
sich der
Dülmener unsicher in der Gegenwart seiner Reiterin und floh, wenn er
Gefahr
witterte. Die verletzte Reiterin lernte nach und nach das Pferd zu
verstehen
und ihm die nötige Sicherheit zu geben, um sich im Gelände voll auf
seine
Reiterin verlassen zu können.
Fall 3
Gefährliches „Kleben“
Eine Pferdeliebhaberin
aus dem Hochsauerlandkreis
bat mich um Hilfe, da eines ihre vielen Pferde sich nicht vom
Hufschmied und
Tierarzt behandeln ließ. Das Pferd musste dazu regelmäßig sediert
werden. Als
ich mit meinem Coaching anfangen wollte bemerkte ich, dass die Pferde
noch viel
mehr Unarten hatten, als erwähnt wurden. Alle Pferde waren die Nähe
ihrer
Artgenossen so sehr gewöhnt, dass ich nicht einmal 20 m vom anderen
Artgenossen
entfernt Einzeln mit ihnen arbeiten konnte. Die Besitzerin war sich
dessen
überhaupt nicht bewusst. Ihre eigenen Verhaltensmuster wurden ihr durch
das
Verhalten ihrer Pferde gespiegelt. Die Frau hatte den Mut die Wahrheit
zu
erkennen und anzunehmen. Dadurch löste sie eine Vielzahl von
Schwierigkeiten in
ihrem Leben.
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